18.01.2019 - Jobs
Gesellschaft fuer Theaterwissenschaft

CALL FOR APPLICATIONS: insgesamt 11 Stellen im DFG-Graduiertenkolleg "Ästhetische Praxis" | Stiftung Universität Hildesheim | Deadline: 15.02.2019

ZUR UNIVERSITÄT Die Universität Hildesheim ist eine Profiluniversität in der Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung mit rund 8.100 Studierenden und ca. 800 hauptberuflich Beschäftigten. Als Stiftungsuniversität gestalten wir die Entwicklung unserer Hochschule im Rahmen von Verfassung und Gesetz autonom und eigenverantwortlich. Gesichert wird das durch die stetige Weiterentwicklung eines modernen Hochschulmanagements. An der Stiftung Universität Hildesheim werden insgesamt 11 Stellen im Rahmen des Kollegs ausgeschrieben: 9 Stellen für die wissenschaftliche Mitarbeit mit Dissertationsabsicht (je 65 %), 1 Stelle für die wissenschaftliche Mitarbeit (Postdoc, 100 %) und 1 Stelle für die Kolleg-Koordination (100 %). Bewerbungen sind möglich bis zum 15.02.2019. ÜBER DAS KOLLEG UND SEINE FORSCHUNG Das Kolleg wird von der DFG mit Mitteln von Bund und Ländern gefördert. Das Kolleg unter-sucht ästhetische Praxis als Phänomen sui generis. Damit erweitern wir den Fokus der tradi-tionellen europäischen Ästhetiken und Kunstwissenschaften um eine praxis¬theoretische Komponente. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken ästhetische Formen des Machens und Vollziehens wie Schreibprozesse, Probeprozesse, Prozesse des Übens und Improvisie-rens, die in die Produktion von Kunstwerken eingehen können, aber nicht müssen. Diese Pro-zesse beforschen wir sowohl im Kontext klassischer europäischer Kunstinstitutionen wie in alltäglichen und außereuropäischen ästhetischen Praktiken. Im Zentrum der Forschungsarbeit des Kollegs stehen insgesamt drei Bereiche: 1) Die kultur-wissenschaftliche Analyse so unterschiedlicher Künste wie Theater, Performance, Bildende Kunst, Literatur und Musik als Praktiken sowie Praktiken der Populären Kultur; 2) die Unter-suchung außereuropäischer, insbesondere ostasiatischer ästhetischer Praktiken wie etwa des japanischen Nō-Theaters, der Schreibkunst oder des Teeweges, die der Ästhetik und den Kunstwissenschaften eine interkulturelle und postkoloniale Perspektive eröffnen; 3) das Erar-beiten einer philosophisch und soziologisch fundierten Praxistheorie, die es erlaubt, das Ver-hältnis von künstlerischen zu außerkünstlerischen Praktiken angemessen zu beschreiben. Beteiligte Fachgebiete, in denen eine Promotionsmöglichkeit besteht, sind am Fachbereich Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation: Philosophie, Kunstwissenschaft, Litera-turwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Kulturwissenschaft; am Fach-bereich Erziehungs- & Sozialwissenschaften: Soziologie. Informationen zu den Stellenbeschreibungen entnehmen Sie bitte den angehängten Ausschreibungen.


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