03.01.2020 - Events
Fachinformationsdienst Darstellende Kunst

SAVE THE DATE: Herausforderung Datenqualität: Forschung im digitalen Wandel | 27.-28.2.2020 | Schloss Herrenhausen | Hannover

Digitale Technologien haben heute einen großen Einfluss auf die wissenschaftliche Arbeit in allen akademischen Disziplinen. Sie prägen Forschungsprozesse und in Teilen bereits das Selbstverständnis ganzer Forschungsbereiche. Hochwertige und gut dokumentierte Forschungsdaten leisten zudem einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die wissenschaftliche Forschung. Die immer größere Verfügbarkeit und Vernetzung von Daten wirft neue Fragen zu Qualitätsstandards auf, insbesondere bei interdisziplinären und transdisziplinären Fragestellungen. Der Druck auf die Wissenschaft steigt, die Validität sowohl ihrer Ergebnisse als auch der zu ihrer Herstellung verwendeten Methoden und Instrumente besser auszuweisen. Dass Fragen der Datenqualität heute sowohl die einzelnen Forschenden, als auch die Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen, Förderer und forschungsunterstützende Infrastruktureinrichtungen (z.B. Bibliotheken, Rechenzentren, Sammlungen, etc.) vor neue wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen stellen, betont auch der Rat für Informationsinfrastrukturen in seinem neuen Positionspapier "Herausforderung Datenqualität - Empfehlungen zur Zukunftsfähigkeit von Forschung im digitalen Wandel", das am 18.11.2019 erscheint. Akteure aus Wissenschaftspolitik und Forschungsförderung sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Disziplinen werden auf Grundlage der Empfehlungen zahlreiche Aspekte des Themenfelds "wissenschaftliche Datenqualität" diskutieren. Die Themen der Tagung sind - Integrität und Vertrauen in die Forschung - Datenqualität als politisches Thema - Aufwertung qualitativ hochwertiger Daten - Kriterien für die wissenschaftliche Qualität der Daten - Der Datenlebenszyklus: Ideal und Realität - Datenqualitätsstandards und -konzepte: Best Practices in Querschnittsbereichen und verschiedenen Disziplinen Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter des Forschungsdatenmanagements sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Affinität zum Thema. Zugesagte Vorträge u.a. von: Dr. Niklas Blomberg (ELIXIR), Prof. Dr. Martina Brockmeier (Vorsitzende des Wissenschaftsrates), Prof. Jana Diesner, PhD (School of Information Science, University of Illinois at Urbana-Champaign), Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Fless (Deutsches Archäologisches Institut und Mitglied des RfII), Prof. Dr. Thomas Ganslandt (Heinrich-Lanz-Center for Digital Health, Universität Mannheim), Prof. Dr. Petra Gehring (Vorsitzende des RfII), Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger (Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie, RWTH Aachen), Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer (Generaldirektor des CERN, a.D.), Prof. Dr. Frauke Kreuter (Universität Mannheim und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung/IAB), Prof. Julia Ingrid Lane, PhD (Wagner School for Public Policy, New York University), Prof. Dr. Christine Legner (Competence Center Corporate Data Quality, Universität Lausanne), Prof. Dr. Peter Pelz (Institut für Fluidsystemtechnik ,TU Darmstadt), Prof. Dr. Klaus Pohl (Ruhr Institute for Software Technology, Universität Duisburg Essen).


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