21.09.2018 - Jobs
Fachinformationsdienst Darstellende Kunst

CALL FOR APPLICATIONS: Professur (W2) Kulturwissenschaften (insbesondere Kunst, Medien, Design) | Hochschule Wismar | Deadline: 02.11.2018

An der Fakultät Gestaltung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen: W2 Kulturwissenschaften (insbesondere ästhetische, ethische und gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Kunst, Medien und des Designs) Die Professur umfasst Lehrangebote für die Fachgebiete Kulturwissenschaft, Philosophie, Kultur- und Mediengeschichte, Ästhetik sowie Kultursoziologie in den entsprechenden Studiengängen, dabei vorrangig im Studiengang Kommunikationsdesign und Medien. Die Studierenden sollen eine Einführung in philosophisches Denken und Argumentieren bekommen und die wichtigsten Positionen der Ästhetik kennenlernen. Weiterhin sollte eine Analyse kultureller und künstlerischer Erscheinungsformen im Kontext geistesgeschichtlicher, soziologischer und ökonomischer Zusammenhänge erfolgen und ein Fundus an methodischem und sachlichen Wissen entstehen, das auch auf praktische Fragestellungen in der Entwurfsarbeit angewendet werden kann. Besonderer Wert wird daraufgelegt, dass die Komplexität von Gestaltungsvorgängen erkennbar wird – die kulturellen Funktionen und Folgen von Entwurfsarbeit, insbesondere im Umgang mit Medien unterschiedlicher Art. Erwartet wird die Selbständigkeit bei der Weiterentwicklung des Lehrgebietes. Die Fakultät Gestaltung mit ihren Schwerpunkten Architektur, Architectural Lighting Design, Design, Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien stellt gegenwärtig die Bedeutung der künstlerischen und wissenschaftlichen Bestandteile ihrer verschiedenen Disziplinen deutlicher heraus und wird die Zusammenarbeit in diesen Bereichen für die Fakultät gemeinsam organisieren. An diesem Prozess soll sich mit eigenständigen Lehrangeboten in Zusammenarbeit mit den Studiengängen beteiligt werden. Vor dem Hintergrund der projektorientierten Studienstruktur des Studiengangs Kommunikationsdesign und Medien wird eine Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit in Studienprojekten und bei der studien- und projektbegleitenden Forschung gewünscht. Bezüglich der Einstellungsvoraussetzungen wird auf § 58 LHG M-V* verwiesen. Die Bewerber_innen müssen bereit sein, das Fachgebiet in Lehre und anwendungsbezogener Forschung zu vertreten und sollten über internationale Erfahrungen und aktive Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch verfügen, so dass auch fremdsprachige Lehrveranstaltungen angeboten werden können. Die Fakultät Gestaltung vertritt das Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwartet deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Hochschule. Nähere Auskünfte erteilt die Berufungsausschussvorsitzende, Frau Prof. Polkehn (hanka.polkehn@hs-wismar.de). Die Professur wird im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder im Angestelltenverhältnis besetzt. Die Probezeit beträgt 2 Jahre. Die Hochschule Wismar strebt die Erhöhung des Frauenanteils in der Professorenschaft an und fordert qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Solange Frauen in diesem Bereich der Hochschule Wismar unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt (§ 9 Abs. 1 GlG M-V). Die Hochschule ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikates und als Familiengerechte Hochschule zertifiziert und unterstützt die Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Dazu ist es sinnvoll, schon in der Bewerbung ausdrücklich auf die Schwerbehinderung aufmerksam zu machen und den Nachweis zu erbringen. Bewerbungskosten werden von der Hochschule nicht übernommen. Bewerbungen mit entsprechenden Unterlagen werden bis zum 02.11.2018 erbeten an: Vertrauliche Personalsache Hochschule Wismar University of Applied Sciences Technology, Business and Design Stichwort: Kulturwissenschaften Postfach 1210 23952 Wismar * § 58 LHG M-V – Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren "(1) Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen mindestens 1. ein abgeschlossenes Hochschulstudium, 2. pädagogische Eignung, 3.besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, oder besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit und 4.darüber hinaus, je nach den Anforderungen der Stelle, a)zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (Absatz 2), b)zusätzliche künstlerische Leistungen oder c)besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen. (2) Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a werden in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht; im Übrigen durch gleichwertige wissenschaftliche Leistungen im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- oder Ausland. Satz 1 gilt nur bei der Berufung in ein erstes Professorenamt. Die Qualität der für die Besetzung einer Professur erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen wird ausschließlich und umfassend in Berufungsverfahren bewertet. (3) Auf eine Stelle, deren Funktionsbezeichnung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, soll nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist. Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen müssen die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe c erfüllen; in besonders begründeten Ausnahmefällen können solche Professorinnen und Professoren berufen werden, die die Einstellungsvoraussetzungen nach Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a oder b erfüllen. (4) Soweit es der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, kann abweichend von Absatz 1 Nummer 1 bis 4 und den Absätzen 2 und 3 als Professorin oder Professor auch eingestellt werden, wer hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und pädagogische Eignung nachweist. (5) Professorinnen und Professoren mit ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Aufgaben müssen zusätzlich die Anerkennung als Fachärztin oder Facharzt nachweisen, soweit für das betreffende Fachgebiet im Geltungsbereich dieses Gesetzes eine entsprechende Weiterbildung vorgesehen ist."

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