06.12.2018 - Sonstiges
Gesellschaft fuer Theaterwissenschaft

LESETIPP: Publikation zur Situation der freien darstellenden Künste in Europa | Europäischer Dachverband der freien darstellenden Künste | kostenloses PDF

In der Pressemitteilung vom Bundesverband vom 23.11.2018 heißt es hierzu: Der im 2018 im Rahmen des Performing Arts Festivals Berlin initiierte Europäische Dach­verband der Freien Darstellenden Künste (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA) hat auf seiner Mitgliederversammlung Anfang November 2018 in München seinen ersten Vorstand gewählt. Als Präsidentin des Verbandes, der die Interessen der Akteur*innen der Freien Szene auf europäischer Ebene vertritt, wurde Ulrike Kuner (IG Freie Theater, Österreich) und als Vizepräsidentin Kathrin Hrusanova (ACT Association, Bulgarien) gewählt. Der Europäische Dachverband hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für die freischaffenden darstellenden Einzelkünstler*innen, Künstler*innengruppen, von freien Theatern und anderen künstlerischen Unternehmen sowie von allen mit der Branche verbundenen Berufsgruppen und Infrastrukturen in struktureller, sozialer, rechtlicher, finanzieller, politischer, organisatorischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu verbessern. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der Freien Szene als bestimmende Kraft der Kunstlandschaft in Europa gestärkt sowie die Freien Darstellenden Künste auf europäischer Ebene sichtbarer vertreten werden. Als erstes gemeinsames Projekt wurde im Rahmen des IETM Plenary Meetings und Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und mit dem Festival »Politik im Freien Theater« am 4. November 2018 in München eine Publikation vorgestellt, die sich mit der Situation der Freien Darstellenden Künste in den europäischen Ländern Bulgarien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz beschäftigt. Zum ersten Mal wurde damit die Fördersituation in acht Ländern Europas strukturell untersucht und vergleichend dargestellt. Vor allem statistische, finanzielle und soziale Indikatoren – wie etwa Armutsrisiken für Künstler*innen – fanden in diesem Vergleich eine besondere Beachtung aber auch die Fördersituation bildet einen wichtigen Schwerpunkt.

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