24.03.2021 - Announcements
Fachinformationsdienst Darstellende Kunst

SAVE THE DATE: PERFORMING SOLIDARITY | Akademieprogramm im Rahmen des Libanon-Festivals (AT) | Frankfurt LAB & Künstlerhaus Mousonturm | 27.08.-05.09.2021 tbc.

PERFORMING SOLIDARITY Akademieprogramm im Rahmen des Libanon-Festivals (AT) 27.8.-5.9.2021 tbc. Akademieprogramm: 27.-29.8.2021 tbc. Frankfurt LAB, Künstlerhaus Mousonturm und andere Orte in Frankfurt a.M. Mehr als ein Jahr ist vergangen, seit dem hoffnungsstiftenden Beginn der Proteste im Libanon, die einen Austausch der Eliten und damit ein Ende der Korruption forderten. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse: Auf die politische Krise folgte der Zusammenbruch der Nationalbank, die COVID-19-Pandemie und zuletzt die verheerende Explosion im Hafen von Beirut. Die Situation im Libanon scheint ausweglos, die Menschen paralysiert. Auch die künstlerischen Produktionsstrukturen sind geschwächt und gefährden die vielfältige intellektuelle und künstlerische Szene des Libanon, die für die Region und auch für deren Verbindung nach Europa zentral ist. Matthias Lilienthal, Kurator und Dramaturg und Rabih Mroué, einer der bekanntesten libanesischen Performance-Künstler, realisieren als Reaktion auf diese Situation im Sommer zusammen mit dem Frankfurt LAB, dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Ensemble Modern und dem Goethe Institut ein Festival, das jungen Künstler*innen, Aktivist*innen und Intellektuellen aus dem Libanon eine Plattform bietet. Der Fokus des Performanceprogramms wird vor allem auf eine junge Generation libanesischer Künstler*innen gerichtet sein, ebenso wie auf die Themen, die sie antreiben und die künstlerischen Formen, die sie finden - welches Bild zeichnen ihre Arbeiten von der Gegenwart und möglichen Zukunft des Libanon? Im Diskursprogramm werden Panels, Vorträge und Lecture-Performances aktivistischen und analytischen Stimmen aus dem Libanon und aus der europäischen Diaspora eine Bühne geben. Es soll ein Raum geschaffen werden, der einen gemeinsamen produktiven Austausch und eine kritische Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Verhältnissen ermöglicht. Teil des Festivals wird ein Akademieprogramm sein. Studierende der Performing Arts und angrenzender Disziplinen aus unterschiedlichen Hochschulen haben die Möglichkeit in Talks und Workshops das Programm zu reflektieren und miteinander in den Austausch zu kommen. Solidarität soll in diesem Zusammenhang das treibende Thema sein: Welche Erfahrungen haben wir in Krisenzeiten gemacht, was hat uns geholfen und wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Auf welchen privaten, öffentlichen und nicht zuletzt künstlerischen Wegen können wir solidarisch agieren?


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