Der Standardisierungsausschuss (STA) ist ein kooperativer Zusammenschluss von Einrichtung aus Kultur und Wissenschaft im DACH-Raum mit der Zielsetzung, den Einsatz einheitlicher Standards für die Erschließung, Schnittstellen und Formate in Bibliotheken sicher zu stellen und die spartenübergreifende Harmonisierung der Erschließung und Datenvernetzung durch gemeinsame Standards wie die Gemeinsame Normdatei (GND) zu fördern. Die AG Performing Arts ist eine reguläre Arbeitsgruppe des STA.

Im Zentrum performativer Praktiken sowie der darauf bezogenen wissenschaftlichen Forschung stehen Ereignisse und Prozesse, die mit Begriffen wie Probe, Inszenierung, Aufführung, Performance etc. umschrieben werden. Diese Ereignisse müssen – um quellenbasiert erforscht und eindeutig referenziert werden zu können – kontextualisiert werden. Unter Performing Arts werden alle Bereiche der szenischen Praxis verstanden, also Schauspiel, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz, Kabarett, Performance, Medienkunst und viele mehr. Dafür sollen auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen STA-AGs (zum Beispiel zu Musik, Bild und AV-Ressourcen) etabliert werden.

Konkrete Arbeitsvorhaben der AG Performing Arts umfassen effiziente Erschließungshandreichungen, eine fachlich adäquate und nachhaltige Datenmodellierung sowie die Erweiterung von GND-Daten in Hinblick auf die Performing Arts. Dazu werden Kommunikationsstrukturen etabliert, die auch über die einzelnen Institutionen hinaus einen nachhaltigen Dialog der Stakeholder sicherstellen, sodass die Arbeitspakete der AG sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch anwendbar sind. Über ihre Mitglieder ist eine enge Verzahnung zwischen den Gedächtnisinstitutionen, den Forschenden / Lehrenden sowie mit der künstlerischen Praxis und anderen national wie international agierenden Initiativen und Gremien gewährleistet.

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